Kanton Wallis

Fast 300.000 Einwohner beheimatet der Kanton Wallis.  Mit Ausnahme eines kleines Gebiets jenseits des Simplonpasses, besteht es vom Rhônegletscher bis zum Genfersee aus dem Rhonetal und dessen Seitentälern.

Im Norden liegen die Berner und Waadtländer Alpen, im Süden die Walliser Alpen mit den höchsten Bergen der Schweiz (Mischabel- und Monte-Rosa-Massiv). Die höchsten Berge der Walliser Alpen sind die Dufourspitze mit 4634 m.ü.M. (höchster Berg der Schweiz), Dom 4545 m.ü.M. (höchster ganz auf Schweizer Staatsgebiet liegender Berg), Liskamm 4527 m.ü.M., Weisshorn 4505 m.ü.M., Täschhorn 4490 m.ü.M. und das Matterhorn 4478 m.ü.M.
Mit dem Aletschgletscher, dem Gornergletscher und dem Walliser Fieschergletscher befinden sich im Wallis die drei grössten Gletscher der Alpen.
Durch den Schutz der umliegenden Berge ist das Haupttal des oberen Wallis, aber auch das untere Vispertal ausgesprochen trocken und warm (Steppenklima). Die Wasserversorgung wird vielerorts durch schon im Mittelalter angelegte Wasserleitungen (Suonen, Bisse) gewährleistet.
Im Oberwallis (östlich von Sierre, deutsch Siders) wird deutsch bzw. ein höchstalemannischer Dialekt gesprochen (siehe auch Walliserdeutsch), im Unterwallis (westlich von Sierre) spricht man französisch bzw. teilweise noch frankoprovenzalische Mundart. Die natürliche Sprachgrenze bildet nördlich der Rhône der kleine Bach Raspille zwischen Sierre und Salgesch. Südlich der Rhône wird die Sprachgrenze durch den Pfynwald markiert.

Französisch: 60%

Deutsch: 30%

Italienisch: 3%

Andere: 7%

Kantonale Amtssprachen sind das Französische und das Deutsche, kommunale Amtssprache entweder französisch oder deutsch.

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Highlights in der Region

Kanton Wallis – Nufenenpass

Der Nufenenpass verbindet Ulrichen (Wallis) mit Airolo (Tessin). Passhöhe: 2.478 m Steigung: 10%