Land der Berge, Täler, Almen und damit natürlich auch der Serpentinen und Pässe. Das Motorrad-Eldorado bietet vieles, was das Motorradfahrerherz höher schlagen läßt. Traumhafte Panoramen und suchtverdächtige Strecken warten hier auf den Biker- und natürlich motorradfreundliche Unterkünfte für den Motorradurlaub in Österreich! Verkehrs und Mautinfos
ALLGEMEINES
Österreich ist eines der vielseitigsten Länder Europas. Es erstreckt sich in west-östlicher Richtung über ca. 575, in nord-südlicher über ca. 294 Kilometer. 60 Prozent des Landes sind gebirgig und haben Anteil an den Ostalpen (vor allem Tiroler Zentralalpen, Hohe Tauern und Niedere Tauern, Nördliche Kalkalpen, Südliche Kalkalpen und Wienerwald). Nördlich der Donau liegt in Ober- und Niederösterreich die Böhmische Masse, dessen Ausläufer bis nach Tschechien und Bayern reichen, jenseits der Ostgrenze schließen die Karpaten an.
Die großen Ebenen liegen im Osten entlang der Donau, vor allem das Alpenvorland und das Wiener Becken mit dem Marchfeld, sowie in der südlichen Steiermark, die wegen ihrer Landschaftsähnlichkeit zur Toskana auch oft Steirische Toskana genannt wird.
Das Burgenland, östlich des Alpen-Karpaten-Bogens, läuft in die Pannonische Tiefebene aus und weist sowohl landschaftlich als auch klimatisch starke Ähnlichkeit zum östlichen Nachbarn Ungarn auf, zu dem es bis 1921 gehörte. Die höchsten Berge in Österreich sind Dreitausender und befinden sich in den Ostalpen. Mit 3.798 m ist der Großglockner in den Hohen Tauern der höchste Berg. Gefolgt wird er von den beiden in den Ötztaler Alpen liegenden Gipfeln der Wildspitze mit 3.774 m und der Weißkugel mit 3.738 m. Im Winter bieten die Berge natürlich wunderbare Wintersportmöglichkeiten, im Sommer rufen sie zum Mountainbiking, Bergwandern, Klettern und die Serpentinen zum Motorradfahren.
GESCHICHTLICHES
Die ältesten Nachweise für Menschen im Gebiet des heutigen Österreichs stammen etwa aus der Zeit von 120.000 Jahren vor unserer Zeitrechnung (Mittelpaläolithikum). Die meisten Fundstellen liegen in Niederösterreich, die beiden ältesten und bekanntesten Kunstwerke dieser Zeit, aus Wachau. Eines ist zum Beispiel die gut 25.000 Jahre alte „Venus von Willendorf“, ein Fruchtbarkeitssymbol in Form einer üppigen Frau aus bemaltem Kalksandstein. Die Figur ist heute im Naturhistorischen Museum in Wien zu bewundern.
vor 2.000 Jahren „Regnum Noricum“ hieß der größte Teil des heutigen Gebietes Österreichs unter dem römischen Kaiser Claudius 41-54 n. Chr.. Damals war die Stadt Carnuntum, östlich von Vindobona, dem heutigen Wien, die größte römische Stadt. Auch die nördlich des heutigen Klagenfurt gelegenen Orte Virunum und Teurnia ,nahe Spittal an der Drau, spielten damals eine große Rolle für die Römer.
vor 1.200 Jahren im 8. Jahrhundert nach Christi gehörten dann weite Teile des heutigen Österreichs zum baierischen Stammesherzogtum im fränkischen Reich Karl des Großen. Etwa in dieser Zeit kristallisierte sich in der heutigen Region Niederösterreichs die Keimzelle des heutigen Österreichs heraus, und zwar aus dem ab 856 den Karolingern unterstellten „Marchia Orientalis“. Als dieses Gebiet 976 als selbständiges Herzogtum Kärnten von Otto II einem Babenberger Grafen übereignet wurde, tauchte erstmals die Bezeichnung „Ostarrîchi“ auf, Aussprache und Schreibweise wandelten sich später zu Österreich. Das Gebiet wurde auch als Ostland (lat. Austria) oder Osterland genannt und 1156 von Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) zu einem eigenständigen Herzogtum erhoben. Damit beginnt die eigentliche Geschichte Österreichs als selbständiges Territorium innerhalb des damals noch Heiligen Römischen Reiches.
vor 205 Jahren am 11. August 1804 wurde das Gebiet von Franz II., dem (letzten) Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, zum Kaisertum Österreich begründet. Das neue Kaisertum Österreich war ein Vielvölkerstaat in dem außer deutsch auch ungarisch, italienisch, tschechisch, polnisch, ukrainisch, rumänisch, kroatisch, serbisch, slowakisch und slowenisch gesprochen wurde. Am 8. Juni 1867 wurde aus dem Kaisertum Österreich die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn.
vor 100 Jahren am 31. Oktober 1918 kündigte die ungarische Regierung die Realunion mit Österreich auf, womit Österreich-Ungarn aufgelöst war. Am 12. November wurde von der Provisorischen Nationalversammlung formell beschlossen, dass der Staat Deutschösterreich eine demokratische Republik sei. Der Name wurde dann am 21. Oktober 1919 in „Republik Österreich“ geändert
SPEZIALITÄTEN
seit etwa 1990 lebt die alte Kaffeehaus-Kultur in den Städten Österreichs wieder auf, die um 1950 aufgrund sich änderndem Freizeitverhaltens zu verschwinden drohte. Zahlreiche Arten der Zubereitung werden praktiziert, vom "Kleinen Schwarzen" bis hin zum "Franziskaner" werden die abenteuerlichsten Zubereitungsarten praktiziert.
Klöße, auch Knödel oder Klopse genannt, gibt es in Österreich aus den unterschiedlichsten Zutaten. Germknödel zum Beispiel sind aus Hefeteig gemacht und werden mit Pflaumenmus, Zucker und Mohn als süßes Hauptgericht angeboten. Andere Varianten sind mit gerösteten Brotstücken, Früchten, Fleisch oder anderen Zutaten gefüllt. Sie können als Hauptgericht, Beilage, Suppeneinlage oder eben auch süß als Dessert serviert werden und sind ein wichtiger Bestandteil der österreichischen Küche